Krähenjagd

Krähenjagd – Tipps und Tricks aus der Praxis


Bei der Jagd auf Rabenkrähen gilt es einige wichtige Dinge zu beachten, um dauerhaft erfolgreich zu sein:
  1. Der richtige Standort
  2. Die passende Tarnung
  3. Das perfekte Lockbild
  4. Das richtige Verhalten
Welche Krähenjagd-Ausrüstung sollten Sie verwenden? Wann müssen Sie im Revier sein? Welche Rolle spielt der Wind?

Auf all diese Fragen soll Ihnen dieser Artikel eine Antwort geben.

1. Standortwahl bei der Krähenjagd – Fehler vermeiden

Ob Sie bei der Jagd auf Krähen erfolgreich sind, hängt maßgebend von der Wahl des Standorts ab. Denn was nützt der beste Tarnschirm oder das größte Lockbild, wenn keine Krähen vorbeikommen?

So finden Sie den idealen Standort

Die Jagd auf Krähen beginnt daher bereits einige Tage vor dem eigentlichen Jagdtag. Es gilt, die Flugrouten der Krähen auszukundschaften und zu prüfen, auf welchen Flächen Sie sich sammeln, um Nahrung aufzunehmen.
Welche Wege schlagen die Krähen von den Schlafbäumen zu den Fraßplätzen ein? Zu welchen Uhrzeiten sind sie wo anzutreffen?

Alle diese Beobachtungen fließen in die Wahl des richtigen Standorts ein.

Den Tarnschirm an der richtigen Stelle platzieren

Haben Sie eine geeignete Fläche gefunden, sollten Sie bei der Platzierung des Tarnschirms darauf achten, dass dieser weder zu nah an hohen Bäumen noch Stromleitungen liegt, da die Krähen dort sonst aufbaumen könnten. Ideal sind niedrige Hecken oder auch Maisfelder, in denen Sie den Schirm gut verblenden können.

Auch den Wind sollten Sie nicht außer Acht lassen. Da Krähen wie alle anderen Vögel gegen den Wind einfallen, muss der Schirm so platziert werden, dass der Jäger „den Wind im Nacken“ hat.


2. Tarnung bei der Krähenjagd – das oberste Gebot

Die richtige Tarnung spielt bei der Jagd auf die Schwarzgefiederten eine essentielle Rolle. Nur der kleinste Fehler in der Tarnung des Jägers – und der gewünschte Erfolg wird ausbleiben. Denn Krähen sehen sehr gut und erkennen selbst kleinste Veränderungen in ihrer Umwelt.

Tarnschirm - Wie baue ich ihn richtig auf

Verwenden Sie grundsätzlich immer einen Tarnschirm, der ihre Konturen verschleiert und ihre Bewegungen vor den Krähen verbirgt. Wir bieten Ihnen dazu unterschiedliche Lösungen an: Entweder Sie nutzen fertige Tarnschirme, wie den Field Hunter Tarnschirm, den Ameristep Duck Commander Blind oder Sie stellen sich ein Set aus Tarnnetzen und Hide Poles für Ihre Bedürfnisse selbst zusammen.

Zusätzlich zu den Tarnnetzen sollten Sie den Schirm noch mit natürlichem Material so verblenden, dass er sich perfekt in die Landschaft einfügt und auch erfahrene Altkrähen keinen Verdacht schöpfen. Dabei sollten Sie ihren Schirm so eng wie möglich bauen. Das verhindert, dass überfliegende Krähen all zu leicht in Ihren Tarnschirm blicken können.

Welche Rolle spielt die Tarnkleidung des Jägers?

Der Tarnung des Jägers selbst kommt besondere Bedeutung zu, da Krähen Bewegungen, sehr weit sehen können, besonders wenn man nicht getarnt ist. Tarnkleidung von Kopf bis Fuß ist daher Pflicht.

Dabei sollten Sie nicht das Gesicht oder die Hände außer Acht lassen, da diese Körperteile ungetarnt sonst besonders weit für die Krähen „leuchten“.


3. Das Lockbild bei der Krähenjagd – Varianz für dauerhaften Erfolg

Wer dauerhaft erfolgreich sein will, setzt auf variantenreiche Lockbilder bei der Krähenjagd.
 
Zu Beginn der Jagdzeit wirken große Lockbilder mit 30 Lockkrähen und mehr ihre Anziehungskraft besonders auf die vielen Jungkrähen aus. Später im Jahr können auch mal nur 5 Lockkrähen auf großer Fläche das Altkrähenpärchen zum zustehen bewegen. Sie sollten sich bei der Anzahl der Lockkrähen aber auch immer an den Vorkommen im Revier orientieren. Generell gilt: Lieber zu viele Lockkrähen als zu wenige!

Wer auch die erfahrenste Altkrähe überlisten möchte, der setzt neben den anderen Lockkrähen auch noch einen oder mehrere Krähenmagnete ein. Diese bringen zusätzlich Bewegung ins Lockbild und schaffen dadurch Vertrauen.


4. Richtig verhalten - erfolgreicher Jagen

Bei der Krähenjagd sind Frühaufsteher klar im Vorteil, denn meist spielt sich alles in den frühsten Morgenstunden ab. Tarnschirm und Lockbild sind noch im Schutze der Dunkelheit aufzubauen, um keiner Krähe die Gelegenheit zu bieten zuzusehen und daraus zu lernen. 
Spätestens eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang sollte man im Schirm sitzen und der Dinge warten, die da kommen. Oft fliegen die ersten Krähen schon in der Dämmerung das Krähenlockbild an.

Im Schirm sollten Sie sich so wenig wie möglich bewegen und erst im letzten Moment vor der Schussabgabe aufstehen und knapp über dem Tarnnetz anschlagen. Auch den Krähenlocker sollten Sie griffbereit um den Hals hängen haben, um sich möglichst wenig zu bewegen. Ein Lanyard hält Ihnen all Ihre Locker griffbereit.


Bei weiteren Fragen zu bestimmten Produkten oder der Krähenjagd stehen wir ihnen jeder Zeit zur Verfügung:
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