Schweißarbeit bei der Nachsuche: Höchstleistung von Hund & Führer

Die waidgerechte Nachsuche gilt als oberstes Gebot bei der Jagd. Es kommt vor, dass beschossenes Wild noch flüchtet und nicht direkt im Feuer liegt. Dann schlägt die große Stunde unserer vierbeinigen Jagdhelfer. Keine Menschennase kann das aufnehmen, was ein Hund zu riechen vermag. Trainierte Hunde finden aus einer Vielzahl an Fährten das krankgeschossene Stück heraus und können einer Schweißfährte auch noch nach Tagen folgen.

Doch der Weg zum brauchbaren Schweißhund ist hart und erfordert viel Übung. Auf der Wundfährte sind Spezialisten gefragt.

 

Übung macht den Meister – Training für die Schweißarbeit

Schweißarbeit ist Fleißarbeit – und will gelernt sein.

Mit der Jagdhundeausbildung sollten Sie bereits in den ersten Monaten mit ihrem Welpen beginnen, kurze Schleppen auszuarbeiten. Immer begleitet von viel Lob. Bereits im Welpenalter können Sie den jungen Hund an Schweißriemen, Hundegeschirr oder Schweißhalsung gewöhnen.

Mit zunehmendem Alter steigern Sie dann den Schwierigkeitsgrad der Schleppen bis zu einem Punkt, an dem aus der Schleppe eine Fährte wird.

Je nach Ausbildungsvariante, also Schweiß getropft, getupft oder dem Fährtenschuh, beginnen Sie wieder mit kurzen und einfachen Suchen und überschwänglichen Lob am Ende jeder Fährte. Sie werden sehen, wie schnell sich Ihr Hund an die „neuen Gerüche“ gewöhnt und ihnen freudig nachhängt.

 

Besonderheiten der Nachsuche – Anforderungen an Hund & Herrchen

Bei Nachsuchen müssen Hund und Führer ein eingespieltes Team sein.

Kaum eine andere Hundearbeit verlangt so viel Einfühlungsvermögen und Verständnis für den Hund. Der Hundeführer muss die Zeichen seines Hundes genau deuten. Sind Sie noch auf der richtigen Fährte oder folgt der Hund eventuell einer Verleitung? Erkennen Sie, was der Hund Ihnen verweist?

Für dieses Verständnis bedarf es intensiven Trainings und häufiger gemeinsamer Arbeit.

Zusätzlich wird vom Hund auch eine ausgeprägte Wildschärfe verlangt, um im Fall der Fälle das flüchtende Stück sicher zu stellen und zu binden.

Am anderen Ende der Schweißleine muss der Hundeführer natürlich mit seinem Vierbeiner mithalten können. Körperliche Ausdauer ist Pflicht, wenn es unter Brombeeren oder Schwarzdorn durchgeht.

 

Ausrüstung für den Schweißhund – Robustheit ist Pflicht

Bei der Nachsuche folgt der Hundeführer seinem Hund am langen Riemen. Das heißt, dass der nachsuchende Hund an der langen Schleppleine circa 10 m vor seinem Führer arbeitet. Dadurch bekommt der Hund die Freiheit, sich selbst zu korrigieren und sich auf der Fährte einzupendeln.

Da es bei der Nachsuche häufig ins Dickicht geht und krankes Wild besonders gerne in Brombeeren oder andere dornigen Gegenden flüchtet, muss die Ausrüstung für die Schweißarbeit besonders robust sein.

Die kräftigen Schweißriemen der Firma Niggeloh sind aus widerstandsfähigen Material gefertigt, saugen sich nicht mit Wasser voll und liegen gut in der Hand.
Für besonders harte Ansprüche eignet sich der Niggeloh Track, ein Schweißriemen aus langlebigem Biothane.

Damit Sie Ihrem Hund beim Arbeiten nicht die Luft abschnüren, sollten Sie zur Nachsuche ein spezielle Schweißhalsung wie die Niggeloh Schweißhalsung verwenden, oder ganz auf ein Hundegeschirr ausweichen. Niggeloh Hundegeschirre entlasten den Hals-Nacken-Bereich des Hundes und fördern das Arbeiten mit tiefer Nase. Das Niggeloh Follow  Hundegeschirr hat sich bei vielen Nachsuchenführern in ganz Deutschland durchgesetzt.

 

Sollten Sie Fragen zu einem der Produkte haben oder nicht genau wissen, welche Größe für Ihren Hund die Richtige ist, dann kontaktieren Sie uns gerne.
Wir werden Sie ausführlich beraten.