Jagdjacken

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Seeland Dyna Jagdjacke  - Jagdjacken
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Blaser Argali² Jacke Light Sportiv  - Jagdjacken

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Seeland Dyna Fleecejacke  - Jagdjacken
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Härkila Kamko Fleecejacke Braun/Rot  - Jagdjacken

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Hart Artika Winterjacke (wendbar)  - Jagdjacken

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Seeland Tyst Faserpelzjacke  - Jagdjacken
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Hart Wild-J Nachsuchenjacke  - Jagdjacken
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Pinewood Michigan Light Jacke  - Jagdjacken
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Seeland Helt Jacke  - Jagdjacken
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Hart Irati SP Jacke  - Jagdjacken
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Die perfekte Jagdjacke für jeden Anlass

Um die perfekte Jagdjacke für jeden Jagdanlass zu finden, ist eine gute Beratung das A und O. Denn bei Jagdjacken gibt es große Unterschiede in Material, Eigenschaften und Funktionen. Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen zu den verschiedenen Jackenarten und nützliche Tipps, die Ihnen helfen werden, die Wahl für Ihre perfekte Jagdjacke zu treffen.

Inhalt:
Checkliste: So finden Sie zur passenden Jagdjacke
Typische Jagdjacken-Eigenschaften von A bis Z
Welche Jacke für welche Jagdart?
➜ Pirsch
➜ Bergjagd
➜ Winteransitz
➜ Nachsuche
Spezielle Modelle & Materialien
➜ Allzweckjacken
➜ Lodenjacken
➜ Softshelljacken
➜ Fleecejacken
➜ Steppjacken
➜ Wendejacken
Die richtige Farbe für die Jagdjacke
Die richtige Jackengröße finden

 

Checkliste: So finden Sie zur passenden Jagdjacke

Wenn Sie sich an den folgenden Fragen orientieren, wird Ihnen die Wahl der richtigen Jagdjacke deutlich einfacher fallen:

  1. Für welchen Einsatzzweck ist die Jagdjacke? Überlegen Sie sich im Voraus, was Sie mit der Jacke machen möchten: Ist sie für’s Durchgehen, die Bergjagd oder die Drückjagd? Für die Pirsch im Sommer oder den Ansitz im Winter? Generell gilt für Jagdbekleidung: Die Jagdart entscheidet. Zu den passenden Jacken für die unterschiedlichen Jagdarten erfahren Sie unten mehr.
  2. Welche Anforderungen soll die Jagdjacke erfüllen? Meistens wünscht sich der Jäger die "eierlegende Wollmilchsau" und weiß selbst, dass es die nicht gibt. Soll die Jacke wasser- & winddicht oder leise sein? Die beiden ersten Punkte hebeln den letzten meist aus, denn eine wasserdichte Jacke besitzt eine Membrane. Das Material der Membrane raschelt jedoch meistens ein wenig und ist daher weniger geräuscharm.
  3. Muss die Jacke wirklich zwingend all diese Eigenschaften haben, an die Sie im ersten Schritt gedacht haben? Die Erfahrung hat uns gezeigt: Oft können Sie einzelne Eigenschaften vernachlässigen. Muss zum Beispiel eine Jagdjacke für den Winteransitz wirklich wasserdicht sein? Oder genügt es, wenn die Jacke wasserabweisend ist? Wenn Sie in einer geschlossenen Kanzel sitzen, ist es doch viel wichtiger, dass das Material leise ist und warm hält. Loden zum Beispiel eignet sich dafür besser, als eine Jacke mit Membranen.

 

Typische Jagdjacken-Eigenschaften von A bis Z

Wie alle Outdoorjacken besitzen Jagdjacken unterschiedliche Eigenschaften und Funktionen. Überlegen Sie genau, was Ihnen an Ihrer Jagdbekleidung persönlich besonders wichtig ist. Über die Filterfunktion in unserem Shop können Sie dann die Auswahl eingrenzen.

  • Atmungsaktiv: Transportiert Schweiß und Feuchtigkeit nach Außen, ohne dass Sie zu viel Körperwärme verlieren.
  • Belüftungs-Reißverschluss: Bei der Bewegungsjagd und Nachsuche kommen Sie dadurch weniger ins Schwitzen.
  • Dornenfest: Robustes, strapazierfähiges Außenmaterial, mit dem Sie nicht an Dornen und Hecken von zum Beispiel Brombeeren  hängen bleiben.
  • Gefüttert: Warmes Futter schützt bei Kälte, trägt jedoch mehr auf, sodass die Jacke dicker ist.
  • Geräuscharm: Leises Material eignet sich besonders für den Ansitz auf schreckhaftes Wild.
  • Gore-Tex: Produkttechnologie für absolute Wasserdichtigkeit.
  • Hasentasche: Besondere Tasche mit ausreichend Stauraum auf der Rückseite der Jacke.
  • Kapuze: Mit oder ohne? Ist sie abnehmbar? Wenn Sie die Jacke als Zwischenschicht tragen möchten, wirkt die Kapuze eventuell störend.
  • Primaloft: Spezielle Wattierung mit hoher Isolationsfähigkeit. Künstliche Alternative zur Daune.
  • Stretch: Erlaubt gerade bei der Bewegungsjagd mehr Bewegungsfreiheit und Komfort.
  • Teflon: Bildet eine Barriere um die Fasern und macht die Jacke schmutz- und wasserabweisend.
  • Wasserabweisend: Wird nicht so schnell klamm und saugt Wasser nicht auf. Selbst wenn es nicht regnet, ist es im Wald oft feucht und nass.
  • Wasserdicht: Lässt dank eingearbeiteter Membrane kein Wasser durch, meist sind zudem die Nähte verschweißt.
  • Wendbar: Eine Seite in gedeckten Farben wie grün, braun oder Camouflage und die andere Seite in Signalfarbe – ideal für die Gesellschaftsjagd.
  • Winddicht: Hält durch eine Membrane den Wind draußen und schützt den Körper vor dem Auskühlen.

Welche Jacke für welche Jagdart?

Die Jagd ist genauso vielseitig, wie die Wetterbedingungen, denen Sie als Jäger ausgesetzt sind. Jede Jagdart stellt unterschiedliche Anforderungen an Ihre Jagdbekleidung und Jagdausrüstung. Eine einzige Outdoorjacke allein kann folglich nicht alle jagdlichen Anforderungen auf einen Schlag abdecken.

Abhängig von Revier, Klima und Jagdvorhaben sollten Sie sich eine entsprechend abgestimmte Jacke zulegen. So haben Sie langfristig Freude bei der Jagd.

Jacken für die Pirsch

Bei der Pirsch sollte die Jagdjacke ein größtmögliches Maß an Bewegungsfreiheit bieten. Ideal sind hier Jacken mit einem hohen Stretch-Anteil. Außerdem sollte eine Pirschjacke geräuscharm sein.

Im Bezug auf die Sonderausstattung ist bei einer Pirschjacke meist ein Windblocker ausreichend. Dieser ist oft gleichzeitig wasserabweisend. Leichter Regen stellt somit kein Problem dar. Bei starkem Regen können Sie einfach zusätzlich eine dünne, wasserdichte Regenjacke über Ihre Jagdjacke anziehen.

Jacken für die Bergjagd

Wenn Sie im Gebirge jagen, stellt dies ganz andere Anforderungen an Ihre Jagdjacke: Sie können nicht einfach eben mal zurück zum Auto gehen, um die Jacke zu wechseln. Jeder Gegenstand, den Sie im Rucksack mit sich tragen, ist pure Ballast. Die Jagdjacke sollte daher ein möglichst geringes Gewicht haben. Außerdem müssen Sie auf plötzliche Wetterumschwünge gefasst sein.

Für die Jagd im Gebirge sollten Sie bei der Oberbekleidung auf das Schichtsystem setzen, anstatt eine spezifische Jagdjacke zu wählen.
Gut bewährt hat sich ein Zwiebelprinzip aus vier Schichten.

1. Schicht: Die erste Schicht ist gleichzeitig die wichtigste: Sie sollte eng am Körper anliegen und aus funktionellem Material bestehen. Es sollte Schweiß gut ableiten, damit die Feuchtigkeit nicht im Gewebe bleibt und schnell verdampfen kann. Denn sobald Sie nass sind, beginnen sie zu frieren. Ein normales Baumwollhemd ist ungeeignet, da es sich vollsaugt und langsam trocknet.

2. Schicht: Als zweite Schicht bietet sich eine leichte isolierende Jacke wie zum Beispiel eine gefütterte Steppjacke an, aber auch ein Lammwollpullover erfüllt diesen Zweck. Achten Sie darauf, dass das Material geeignet ist, um eine Luftschicht zwischen Körper und Jacke zu bilden. Denn Luft ist der beste Isolator.

3. Schicht: Die dritte Schicht sollte aus einer leichten, winddichten Jacke bestehen. Auch die wärmste isolierende Schicht bringt nichts, wenn der Wind durchpfeift und Sie dadurch auskühlen. Erst die winddichte Schicht sorgt dafür, dass die warme Luft unter der Jacke und an Ihrem Körper bleibt.

4. Schicht: Bei der vierten Schicht wählen Sie am besten eine wasserdichte Regenjacke. Diese transportieren Sie im Rucksack und ziehen Sie einfach über, wenn Regen aufzieht.

Ein Jagdbekleidungshersteller, der sich speziell auf die Bergjagd spezialisiert hat, ist Sitka Gear. Die Hightech-Jagdbekleidung des US-amerikanischen Jagdausrüsters hält sich exakt an das oben beschriebene Schichtensystem.

Jacken für den Winteransitz

Es gibt eine große Auswahl an speziellen Winterjagdjacken. Doch auch für den Ansitz im Winter macht das eben vorgestellte Schichtensystem Sinn. Denn eine Winterjacke allein ist selten ausreichend, wenn Sie mehrere Stunden ansitzen und das Thermometer Minusgrade unter -5° C zeigt. Entscheidend ist dann, was Sie unter bzw. über Ihrer Jacke tragen: Warme Funktionsunterwäsche, zum Beispiel aus Merinowolle, ist besonders zu empfehlen. Zusätzlich sollten Sie zwischen Unterwäsche und Jagdjacke eine oder zwei Zwischenschichten aus wärmendem Fleece-Material oder Wolle tragen. Erst darüber folgt die gefütterte Winterjagdjacke.

Da es bei Minusgraden selten schneit, ist es für die Wahl der Winterjacke meist weniger wichtig, dass sie eine wasserdichte Membrane besitzt. Wenn Sie in einer geschlossenen Kanzel ansitzen, spielt es ohnehin keine Rolle, ob die Jagdjacke wasserdicht ist. Von größerer Bedeutung und wesentlich nützlicher sind Eigenschaften wie Atmungsaktivität.

Ein Windblocker macht Sinn, falls Sie auf der offenen Leiter ansitzen möchten.

Sie sollten in der Jagdjacke weder schwitzen, noch sollte eisigkalter Wind durch die Jacke pfeifen können. Zuverlässige Winterjagdjacken mit Membranen sind zum Beispiel die Modelle Deerhunter Muflon, Pinewood Abisko oder Härkila Norfell.

Beim Schwarzwild- oder Rotwildansitz sollte Ihr Fokus darauf liegen, dass die Jagdjacke möglichst lautlos ist. Das spricht gegen eine Membrane, denn diese raschelt etwas mehr. Gut geeignet sind stattdessen Lodenjacken. Loden ist zwar nicht generell winddicht. Es gibt aber Lodenjacken, die aus dickerem Loden gefertigt sind. Wenn das Lodenmaterial sehr dicht gewalkt ist, kann auch eine Lodenjacke gut vor Wind schützen. 

Der Hersteller Carinthia zum Beispiel ist Spezialist für sehr warme Winterjagdjacken aus Loden.

Bei extrem tiefen Temperaturen reicht allerdings oft selbst die wärmste Jagdjacke nicht. In solchen Fällen können Sie die schweren Geschütze auffahren und zusätzlich einen Ansitzsack über die Winterjagdbekleidung überziehen – ein echtes Bollwerk gegen Eis und Kälte. Dadurch entsteht ein Luftpolster, das in Verbindung mit dem Jagdoutfit zuverlässig vor eisigen Temperaturen schützt.

Jacken für die Nachsuche

Durchgehjacken müssen extrem robust sein, da sie – genau wie der Jäger selbst – hohen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Die Jagdjacke sollte nicht gefüttert sein, da Sie bei der Nachsuche schnell ins Schwitzen kommen, wenn der Hund Sie durch unwegsames Gelände zieht. Auch sollten Sie darauf achten, dass die Jacke hoch atmungsaktiv ist. Idealerweise ist eine Nachsuchenjacke zusätzlich mit Belüftungsreißverschlüssen unter den Armbeugen ausgestattet.

Wichtig für die Nachsuchenjacke ist auch die Farbwahl: Am besten eignet sich eine Jacke in Signalfarben wie orange oder rot, damit Sie bei der Treibjagd für andere Schützen gut sichtbar sind. Aufgenähte Reflektoren erhöhen die Sicherheit.

Solche speziellen Jagdjacken für Hundeführer sind häufig mit vielen praktischen Taschen ausgestattet. Darin können Sie Dummies und Leckerlies für die Hundeausbildung sicher verstauen.

Spezielle Modelle & Materialien: Das Einmaleins der Jagdjacken

Das Angebot an Jagdjacken unterscheidet sich nicht nur nach Einsatzzweck, sondern variiert auch hinsichtlich der Materialien. Die verschiedenen Materialien bringen jeweils ganz unterschiedliche Vorteile und Nachteile mit sich. Die Marken Seeland, Hart, Fjällräven und Härkila bieten verschiedene Modelle in unterschiedlichen Preisklassen sowohl für Herren als auch für Damen.

Allzweckjacken / Ganzjahresjacken

Was beim Auto die Allwetterreifen sind, ist für den Jäger die Allzweck-Jagdjacke: Ganzjahres-Jagdjacken decken zwar nie zu 100 Prozent alle verschiedenen jagdlichen Anforderungen, sind aber generell eine solide Lösung. Eine gute Ganzjahres-Jagdjacke hat im Idealfall eine wasserdichte, winddichte und atmungsaktive Membrane. Ist die Jacke mit einer hochwertigen Membrane ausgestattet, isoliert sie automatisch auch sehr gut.

Tipp: Eine Allzweck-Jacke für die Jagd sollte gar nicht oder höchstens leicht gefüttert sein, sodass Sie die Jacke zu jeder Jahreszeit tragen können. In Kombination mit der richtigen Unterwäsche und warmen Zwischenschichten können Sie sie dann problemlos auch im Winter anziehen.

Lodenjacken für die Jagd

Loden ist ein natürliches Produkt aus Schurwolle. Es ist synthetischen Materialien in vielen Aspekten überlegen: Loden ist von Natur aus wasserabweisend und hoch isolierend. Außerdem sind Lodenjacken angenehm weich, extrem geräuscharm und wärmen sogar in nassem Zustand.

Tipp: Die Lodenjacke ist eine ideale, lautlose und warme Jagdjacke für die Pirsch oder den Ansitz im Herbst und Winter bei ungemütlichem Wetter.

 

Softshelljacken für die Jagd

Der Begriff Softshelljacke wird sehr weit gefasst. Das typische gemeinsame Merkmal aller Softshelljacken ist, wie schon der Name sagt, ihre weiche Hülle bzw. Schale: Sie besitzen ein softes und flexibles Oberflächenmaterial. Teilweise sind Softshelljacken auch mit Membranen ausgestattet und haben wasserabweisende Eigenschaften. Eine Softshell-Jagdjacke eignet sich dadurch sowohl als Außenschichtjacke, kann aber auch bequem als Zwischenschicht unter einer anderen Jacke getragen werden.

Ideale Softshelljacken für die Jagd finden Sie von der Marke Härkila in den Modellen Härkila Kamko oder Härkila Lynx. Bei beiden Jagdjacken handelt es sich um wendbare Softshelljacken mit angerauhter, weicher Fleece-Oberfläche und eingearbeiteter Windbreaker-Membrane.

Das Gegenteil einer Softshelljacke ist die Hardshelljacke. Sie ist aus einem deutlich härteren, teils kunststoffartigem Oberflächenmaterial gefertigt. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Regenjacken. 

➜ Tipp: Wenn Sie Softshell- und Hardshelljacke kombinieren, sind für die meisten jagdlichen Situationen bereits gut ausgerüstet.

Fleecejacken für die Jagd

Im Kleiderschrank eines Jägers darf die Fleecejacke nicht fehlen. Fleecejacken gibt es in verschiedenen Materialstärken von dünn bis dick, sowie mit oder ohne Membrane. Sie sind universell einsetzbar und können, genau wie Softshelljacken, sowohl als Zwischenschicht oder auch als Außenjacke getragen werden. Beliebt sind besonders die Modelle mit Daumenschlaufen, die dafür sorgen, dass die Ärmel bei Bewegungen nicht hochrutschen.

Eine besondere Art der Fleecejacke stellen Faserpelzjacken dar: Ihre Fleece-Fasern sind länger als die einer klassischen Fleecejacke aus kurzflorigem Fleece. Das Teddyfell-artige Material kann aufgrund seiner Struktur mehr Luft einschließen und hat dadurch bessere Isolationseigenschaften. Faserpelzjacken eignen sich daher ideal als Zwischenjacke für die kalte Jahreszeit.

➜ Tipp: Ist die Faserpelzjacke imprägniert oder mit Membranen versehen, gibt sie eine praktische Jagdjacke für die Übergangszeit ab.

Steppjacken für die Jagd

Steppjacken zeichnen sich durch ihre typische gesteppte Optik aus. Oft zeigen sie ein wabenartiges Muster bzw. eine Waffelstruktur. Sehr beliebt sind Steppjacken im englischen Jagd-Stil mit zeitlos-klassischem Design. Aktuelle und moderne Jackenmodelle finden Sie zunehmend auch in Camouflage sowie mit hochfunktionalen Eigenschaften. Die Steppjacke ist damit eine geeignete, elegante bis sportliche Alltagsjacke für den Jäger.

Das Steppmuster hat nicht nur optische Vorzüge, sondern dient vorranging dazu, das Futtermaterial zu fixieren. Zum Einsatz kommen dabei Naturmaterialen wie Daunenfüllungen oder moderne Polyesterwattierungen wie zum Beispiel Primaloft. Der Vorteil von Steppjacken ist ihre gute Isolierungsfähigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht. Viele Modelle besitzen ein beschichtetes Obermaterial, das die Jacke wasser- und schmutzabweisend macht.

Oft lassen sich Steppjacken sehr klein zusammenfalten und in einer mitgelieferten Tasche platzsparend verstauen. 

➜ Tipp: Bedenken Sie bei der Entscheidung für eine Steppjacke, dass das Material meist etwas raschelt. Steppjacken sind daher weniger für die Pirschjagd oder den Ansitzjagd geeignet.

 

Wendejacken für die Jagd

Wendejacken schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sorgen für Tarnung und Sichtbarkeit zugleich – je nachdem, was Sie gerade in der aktuellen Jagdsituation benötigen.

Während eine Seite in gedeckten Farben wie braun oder grün gehalten ist, leuchtet die andere Seite in gut sichtbarem Rot oder Orange. Wendejacken bieten sich daher für den Einsatz zur Treibjagd und Gesellschaftsjagd an. Viele Modelle überzeugen zudem funktional durch Eigenschaften wie Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität und haben praktische Taschen für Funkgerät und anderes Jagdzubehör.

 

Die richtige Farbe für die Jagdjacke

Ganz klassisch ist der Großteil der Jagdmode in jagdlichen Grüntönen gehalten. In den letzten Jahren ist aber auch Braun beliebter und moderner geworden. Die Entscheidung zwischen Grün und Braun ist letztlich eine Frage des Geschmacks.

Anders sieht das bei orangefarbenen oder roten Jacken aus: Die Wahl einer Jagdjacke in Signalfarben ist eine Frage der Sichtbarkeit und Sicherheit. Bei der Gesellschaftsjagd können Sie gar nicht genug leuchten, um von anderen Schützen gut gesehen zu werden.
 

Jagdjacken in Tarnfarben

Tarnjacken versprechen genau das Gegenteil: Tarnung statt Sichtbarkeit. Hier geht es darum, Ihre Konturen zu verwischen, um scheuem Wild verborgen zu bleiben.

Von der Fleecejacke über die Softshell bis zur Winterjacke gilt: Alle oben genannten Jackenausführungen erhalten Sie meist auch als Tarnjacke.

Der Markt kennt mittlerweile unzählige Camouflage-Tarnmuster. Viele Hersteller haben sogar eigene Muster entwickelt. Generell lassen sich eher real-wirkenden Natur-Tarnmuster sowie neuere, digitale Pixeltarnmuster unterscheiden. Sie sollten die Optik nicht nur nach persönlichem Geschmack, sondern vor allem je nach Jagdrevier und Vegetation passend wählen.

Beim Kauf einer Tarnjacke sollten Sie ebenfalls zunächst den Einsatzzweck berücksichtigen. Gerade für die Krähen- und Entenjagd sind Tarnjacken empfehlenswert, da Flugwild sehr gut äugt. Einen Überblick zu den Tarnmustern finden Sie in unserem Tarnmuster-Guide.

 

Die richtige Jackengröße finden

Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Jackengröße unbedingt den beabsichtigten Einsatzzweck und die Art der Jacke.

Soll die Jagdjacke als Außenjacke verwendet werden, ist es oft ratsam, eine Nummer größer zu wählen. Es sollte noch eine Zwischenschicht darunter passen, damit Sie an kühleren Tagen beim Ansitz nicht frieren.

Möchten Sie die Jacke als erste oder zweite Schicht tragen, darf sie enger anliegen.

Niemals sollte die Jagdjacke jedoch spannen, denn dann bleibt kein Platz für eine isolierende Luftschicht, da die Luft rausgepresst wird. Und ohne Luftpolster kühlen Sie schneller aus und frieren eher.

Zu weit sollten Sie die Jagdjacke allerdings auch nicht wählen, da sich das Luftpolster dann nicht erwärmen kann.

Wenn Sie sich bei der Größenwahl unsicher sind oder zwischen zwei Größen schwanken, rufen Sie uns einfach an: Gerne messen wir das gewünschte Jackenmodell ab, sodass Sie die passende Größe bestellen können.

 
Jagdjacken kaufen bei Pirscher Shop

Im Pirscher Shop Jagdbekleidungs-Sortiment finden Sie für jeden Jagdanlass eine passende Jagdjacke und natürlich auch die passenden Jagdhosen. Bei der Auswahl und Zusammenstellung unserer Jagdmode legen wir großen Wert auf Qualität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem achten wir besonders auf Funktionalität, damit unsere Jagdjacken auch wirklich jede jagdliche Anforderung erfüllen können.

Sollten Sie dennoch etwas Bestimmtes vermissen, wenden Sie sich bitte ohne zu zögern an unseren Kundenservice.