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Blatter kaufen: Perfekt ausgerüstet zur Blattjagd


Der Rehblatter ist neben der Jagdwaffe das wichtigste Werkzeug des Waidmanns in der Blattzeit. Doch die Auswahl ist riesig. Hier finden Sie einige Tipps, worauf es beim Blatterkauf ankommt.

Die Wahl des richtigen Blatters

Die Wahl des richtigen Blatters wird hauptsächlich von den Gegebenheiten im Revier beeinflusst. Zudem ist es entscheidend, das Blattinstrument nach seiner Einsetzbarkeit und der Spielschwierigkeit, zu wählen.

1. Der Ort des Blattens

Der Ort des Blattens und der Standpunkt des gewünschten Bocks ist besonders ausschlaggebend bei der Auswahl des Blattinstruments.

Lesetipp: Viele praktische Tipps wo, wann und wie am besten geblattet wird, finden Sie in unserem Jagdberater-Artikel "Erfolgreich blatten: So klappt's!"

Ist der Einstand des Bocks nicht weit entfernt, sollte ein leiser Locker mit weichem Ton gespielt werden. Praktisch ist dann noch, wenn der Blatter freihändig spielbar ist und an einer Kordel um den Hals befestigt werden kann. Dadurch kann gleichzeitig im Anschlag verweilt und geblattet werden. Zudem kann das Blattinstrument gegebenfalls einfach aus dem Mund fallen gelassen werden, ohne das dieses laute Geräusche erzeugt.

Steht der Bock weiter entfernt, ist ein lauter Blatter die bessere Wahl. Gerade wenn der Bock bei einem weiblichen Stück steht, muss das Blattinstrument einen kräftigen Ton erzeugen können. Hier ist ein Band für den Hals jedoch nicht entscheidend. Auch ein Locker, welcher mit beiden Händen gespielt werden muss, ist kein Problem. Denn durch die größeren Distanzen bleibt mehr Zeit, den Blatter zur Seite zu legen.

2. Einsetzbarkeit der verschiedenen Rehblatter

Auch die Einsetzbarkeit des Rehblatters spielt eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Je nach Stand der Brunft funktionieren bestimmte Lockrufe beim Blatten besser, beziehungsweise schlechter. Das Blattinstrument sollte daher nach dem Zeitpunkt in der Brunft gewählt werden.

  1. Fiepen
    Beim Fiepen wird der Lockruf eines brunftigen weiblichen Stücks nachgeahmt. Dieser Ruf ist im späteren Brunftverlauf erfolgreicher, da es weniger brunftige Geißen gibt.

  2. Sprengfiep
    Sprengfiep ist der Laut, den ein weibliches Stück von sich gibt wenn es von einem Bock getrieben wird. Dies lockt dann dann einen konkurrierenden Bock an.

  3. Angstschrei
    Der Angstschrei ist ähnlich dem Sprengfiep. Diesen macht das weibliche Stück wenn es von einem Bock stark bedrängt wird.

  4. Kitzfiep
    Der Kitzfiep wird verwendet, wenn der Bock bei einer führenden Geiß steht. Dabei steht die Geiß auf den Kitzfiep zu und der Bock folgt nacht.

Lesetipp: Alles rund um den beginn der Blattzeit finden Sie in unserer Jagdberater-Rubrik im Artikel "Blattzeit beim Rehwild: Wann beginnt die Blattjagd?"

3. Die Spielschwierigkeit der Blatter

Einige Blattinstrumente sind nicht so einfach zu handhaben und erst nach längerer Übungszeit zu meistern. Gerade als Anfänger sollten Sie sich daher für einen Blatter entscheiden, der einfach zu bedienen ist. Dadurch können auch unerfahrene Jungjäger schnell Erfolge erzielen.

Mit etwas Erfahrung sind auch fortschrittlichere Blattinstrumente kein Problem. Diese benötigen jedoch oftmals viel Übung. Daher sollten Sie erst auf den Bock blatten, wenn Sie die gewünschten Lockrufe per Video- und Audiodateien perfektioniert haben.

Neben dem Blatter zählen auch die richtige Tarnung und ein passender Zielstock zur Blattjagd-Ausrüstung für eine erfolgreiche Blattjagd.